Startseite » Zahlungsanbieter Vergleich » Kartenzahlung nach Branche » Kartenzahlung im Hofladen 2026, 6 Anbieter im Vergleich
Hofläden haben oft nur stundenweise Personal oder arbeiten in Selbstbedienung. Ein günstiges Terminal an der Theke, Tap to Pay für den Marktstand und QR-Codes oder Zahlungslinks für die Selbstbedienung sind praktische Lösungen. Der Kartenumsatz schwankt stark mit der Saison.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die zweite Spalte zeigt, ob der Anbieter Hofläden selbst als Zielgruppe nennt.
| Anbieter | Für Hofläden ausgewiesen | Gebühr laut Anbieter | Terminal ab | Auszahlung |
|---|---|---|---|---|
| Mollie | nicht ausdrücklich | 1,50 %, Pro-Plan 0,85 % plus 0,10 € | ab 95 € Kauf | 5 Auszahlungen im Monat kostenlos |
| SumUp | nicht ausdrücklich | 1,39 %, ohne Monatsgebühr | ab 34 € Kauf | Folgetag, auch am Wochenende |
| Viva.com | nicht ausdrücklich | Debit 0,85 %, Kredit 1,69 % | ab 49 € Kauf | sofort, an 365 Tagen |
| VR Payment | nicht ausdrücklich | Fixpreis ab 19,90 € oder 1 % | V400c im Paket enthalten | 1 bis 2 Werktage bei girocard |
| ZahlungsWERK | nicht ausdrücklich | 0,69 % für girocard, Visa, Mastercard | Miete ab 12,50 € im Monat | 1 bis 2 Werktage |
| Zettle by PayPal | nicht ausdrücklich | 1,39 % für alle Karten | ab 29 € Kauf | sofort aufs PayPal-Konto |
Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer nach Anbieterangaben, soweit nicht anders angegeben. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Welche branchentypischen Funktionen die Anbieter nach eigenen Angaben mitbringen. Nicht dokumentiert heißt, dass wir dazu keine belastbare Angabe gefunden haben.
| Anbieter | Tap to Pay | QR-Code oder Zahlungslink | girocard | Ohne Fixbetrag je Zahlung | Kurze Vertragslaufzeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Mollie | ja | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja, ohne Abo | nicht dokumentiert |
| SumUp | ja | nicht dokumentiert | ja | ja | ja, keine Bindung |
| Viva.com | ja | ja, Zahlungslink | ja | mindestens 0,03 € | nicht dokumentiert |
| VR Payment | ja, Android | ja, QR-Code und Link | ja | ja | PayMe monatlich |
| ZahlungsWERK | ja, Android | nicht dokumentiert | ja | ja | SoftPOS monatlich |
| Zettle by PayPal | nicht dokumentiert | ja, QR-Code | nicht dokumentiert | ja | ja, keine Bindung |
Die Zuordnung beruht auf den dokumentierten Leistungen und Vertragsmodellen der Anbieter. Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Bewertung.
Feste Öffnungszeiten, Verkauf über die Theke, überwiegend Stammkundschaft mit girocard. Ein günstiges Gerät ohne lange Bindung genügt.
Passende Kandidaten SumUp, VR Payment, ZahlungsWERK
Außerhalb der Öffnungszeiten bedienen sich Kunden selbst. Ein QR-Code mit Zahlungsseite ist günstiger und sicherer als eine unbeaufsichtigte Kasse.
Passende Kandidaten Viva.com, VR Payment, Zettle by PayPal
Neben dem Hofladen steht ein Stand auf dem Wochenmarkt. Tap to Pay auf dem Smartphone macht den Stand ohne zusätzliches Gerät kartenfähig.
Was die Anbieter im Alltag eines Betriebs leisten, wo ihre Stärken liegen und wo Sie genauer hinsehen sollten.
Mollie berechnet ohne Monatsgebühr 1,50 Prozent für inländische Karten, im Pro-Plan für 20 Euro im Monat 0,85 Prozent plus 0,10 Euro, das Tap-Terminal kostet 95 Euro. Für Hofläden mit Onlineshop oder Gemüsekisten verbindet Mollie Onlinezahlungen und Laden in einem Dashboard, Tap to Pay funktioniert auch auf dem Wochenmarkt. girocard ist in den geprüften Quellen nicht genannt. Mollie nennt Hofläden nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.
Passt, wenn Sie Gemüsekisten oder Bestellungen online verkaufen und auf dem Markt mit dem Smartphone kassieren.
SumUp verkauft Terminals ab 34 Euro und berechnet im Basismodell 1,39 Prozent je Zahlung ohne Monatsgebühr und ohne Vertragsbindung. SumUp passt zu Hofläden mit Theke und Marktstand, Tap to Pay in der App ersetzt auf dem Wochenmarkt das Terminal. Ohne Monatsgebühr kostet der Winter nichts, wenn der Hofladen weniger öffnet. SumUp nennt Hofläden nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.
Passt, wenn Ihr Umsatz saisonal schwankt und Sie ohne Fixkosten an Theke und Markt kassieren möchten.
Viva.com berechnet für girocard und Debitkarten 0,85 Prozent, mindestens 0,03 Euro, für Kreditkarten 1,69 Prozent und zahlt sofort auf das Viva.com-Konto aus. Mit Zahlungslinks und der Viva Terminal App lassen sich Hofladen, Marktstand und Bestellungen abdecken. Die Einnahmen stehen sofort auf dem Viva.com-Konto. Viva.com nennt Hofläden nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.
Passt, wenn Sie Theke, Markt und Bestellungen per Link mit einem Konto abwickeln möchten.
VR Payment ist der Zahlungsdienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken und bietet Fixpreispakete ab 19,90 Euro im Monat inklusive Terminal sowie die App VR PayMe mit 1 Prozent je Zahlung. Für Höfe mit Konto bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank ist VR Payment naheliegend, VR PayMe ist monatlich kündbar und schließt girocard ein. QR Code Payment eignet sich für die Selbstbedienung, wenn Kunden mit dem eigenen Smartphone bezahlen. VR Payment nennt Hofläden nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.
Passt, wenn Sie Kunde einer Genossenschaftsbank sind und auch die Selbstbedienung per QR-Code abdecken möchten.
ZahlungsWERK aus Hamburg gehört zur Edekabank und berechnet einheitlich 0,69 Prozent für girocard, Visa und Mastercard ohne Transaktionsgebühr, dazu kommt eine Terminalmiete ab 12,50 Euro im Monat. An einer festen Theke mit Kasse ist der Satz von 0,69 Prozent ohne Transaktionsgebühr günstig, die SoftPOS App für Android deckt den Markt ab. Die Terminalmiete von 12,50 Euro fällt bei kleinem Umsatz stärker ins Gewicht. ZahlungsWERK nennt Hofläden nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.
Passt, wenn Ihr Hofladen eine Kasse hat und über das Jahr verlässlich Kartenumsatz macht.
Zettle by PayPal berechnet 1,39 Prozent für alle Karten ohne Monatsgebühr, der Reader kostet für Neukunden ab 29 Euro, die Einnahmen landen zuerst auf dem PayPal-Geschäftskonto. Mit PayPal-QR-Codes können Kunden in der Selbstbedienung mit dem eigenen Smartphone bezahlen, dazu kommen Reader und kostenlose Kassen-App mit TSE. Ob girocard am Reader akzeptiert wird, sollten Sie vorab klären. Zettle by PayPal nennt Hofläden nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.
Passt, wenn Sie Theke und Selbstbedienung ohne Fixkosten verbinden und bereits PayPal nutzen.
Das Smartphone als Terminal, ohne Zusatzgerät.
Anzahlungen und Rechnungen per Link kassieren.
Ohne Fixbetrag je Zahlung bleiben kleine Bons günstig.
Terminals mit Akku und SIM-Karte für unterwegs.
Ein großer Teil der Kundschaft zahlt mit der girocard.
Schnelle Auszahlung hält die Liquidität planbar.
Die Beispielrechnung geht von 3.000 Euro Kartenumsatz im Monat aus, bei einem typischen Bon von 18 Euro sind das rund 167 Zahlungen. Angenommen ist ein Kreditkartenanteil von 10 Prozent, der Rest läuft über girocard und Debitkarten. Gerechnet wird ausschließlich mit den veröffentlichten Gebühren laut Anbieter, Stand Oktober 2026, ohne Umsatzsteuer, ohne Terminalkauf und ohne Sonderkarten wie American Express.
Aktionspreise und Programmkonditionen gelten nur unter den jeweiligen Bedingungen. Maßgeblich ist immer das schriftliche Angebot.
| Anbieter | Gebührenmodell laut Anbieter | Geschätzte Monatskosten bei 3.000 Euro |
|---|---|---|
| Mollie | Pay-as-you-go, 1,50 % für inländische Karten | rund 45 Euro |
| SumUp | 1,39 % je Zahlung, ohne Monatsgebühr (Basismodell) | rund 42 Euro |
| Viva.com | Debit 0,85 %, mindestens 0,03 €, Kredit 1,69 % | rund 28 Euro |
| VR Payment | VR PayMe, 1 % je Zahlung ohne Fixkosten | rund 30 Euro |
| ZahlungsWERK | 0,69 % für girocard, Visa und Mastercard, Miete 12,50 € | rund 33 Euro |
| Zettle by PayPal | 1,39 % für alle Karten, ohne Monatsgebühr | rund 42 Euro |
Stand Oktober 2026, nach Anbieterangaben und Marktpreisen. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Ein QR-Code mit Zahlungsseite ist günstiger und sicherer als eine unbeaufsichtigte Kasse. Prüfen Sie regelmäßig, ob der ausgehängte Code noch Ihr eigener ist, damit niemand einen fremden Code überklebt.
Neben dem Prozentsatz je Zahlung zählen Monatsgebühr, Terminal, Laufzeit, Auszahlung und Gebühren für Firmenkarten. Rechnen Sie mit Ihrem echten Monatsumsatz.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Hofläden verkaufen an mehreren Orten und zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Es gibt Öffnungszeiten mit Personal an der Theke, Stunden mit Selbstbedienung und Vertrauenskasse, dazu oft einen Stand auf dem Wochenmarkt und Bestellungen für Gemüsekisten. Gleichzeitig schwankt der Umsatz stark mit der Saison, im Sommer mit Erdbeeren und Spargel, im Winter deutlich ruhiger.
Am Verkaufstresen genügt ein kleines Terminal. Die Bons liegen typischerweise zwischen 8 und 40 Euro, viele Stammkunden zahlen mit girocard. Tarife ohne Fixbetrag sind bei kleinen Einkäufen im Vorteil. ZahlungsWERK berechnet 0,69 Prozent plus Miete, Viva.com 0,85 Prozent für Debitkarten, VR PayMe 1 Prozent ohne Fixkosten, SumUp und Zettle 1,39 Prozent ohne Monatsgebühr.
In der Selbstbedienung fehlt das Personal, das ein Terminal bedienen könnte. Ein QR-Code, der zu einer Zahlungsseite führt, ist hier eine praktische Lösung. Die Kundin scannt den Code mit dem eigenen Smartphone und bezahlt. Zettle bietet PayPal-QR-Codes, VR Payment QR Code Payment, Viva.com Zahlungslinks. Prüfen Sie regelmäßig, ob der ausgehängte Code noch Ihr eigener ist.
Auf dem Wochenmarkt gibt es keinen Strom und kein WLAN. Tap to Pay auf dem Smartphone macht den Stand ohne zusätzliches Gerät kartenfähig. SumUp, Viva.com und Mollie bieten Tap to Pay, VR PayMe funktioniert auf Android und mit einem Kartenleser auf dem iPhone, ZahlungsWERK bietet eine SoftPOS App für Android.
Bei 3.000 Euro Kartenumsatz im Monat macht eine Terminalmiete einen spürbaren Teil der Kosten aus. Im Sommer mit hohem Umsatz rechnet sich ein niedriger Satz mit Miete, im Winter nicht. Tarife ohne Monatsgebühr wie bei SumUp, Zettle oder VR PayMe kosten nur dann etwas, wenn auch verkauft wird. Rechnen Sie die Kosten über das ganze Jahr.
Viele Höfe bieten Gemüsekisten im Abo oder Vorbestellungen für Spargel, Fleisch und Weihnachtsgänse an. Eine Onlinezahlung sorgt dafür, dass bestellte Ware bezahlt ist, bevor sie gepackt wird. Mollie verbindet Onlinezahlungen und Laden in einem Dashboard, Viva.com bietet Zahlungslinks, VR Payment Plugins für gängige Shopsysteme.
Für kleine Höfe zählt, dass das Geld schnell und nachvollziehbar ankommt. Viva.com zahlt sofort auf das eigene Konto aus, SumUp am Folgetag, ZahlungsWERK in 1 bis 2 Werktagen. Bei VR PayMe kommen girocard-Zahlungen meist in 1 bis 2 Werktagen, Kreditkarten einmal wöchentlich. Zettle zahlt zuerst auf das PayPal-Konto, von dort geht es gebührenfrei auf die Hausbank. Wichtig für die Buchhaltung ist, dass Theke, Markt und Selbstbedienung über ein Konto laufen.
Wer eine elektronische Kasse nutzt, braucht eine zertifizierte TSE. Zettle bietet eine kostenlose Kassen-App mit TSE. Bei Zettle und Mollie wird girocard in den geprüften Quellen nicht ausdrücklich genannt, für Stammkunden mit girocard sollten Sie die Akzeptanz vorab klären. VR Payment und ZahlungsWERK schließen girocard ausdrücklich ein.
Das hängt vom Tarif und von Ihrer Kartenmischung ab. Im Rechenbeispiel mit 3.000 Euro Kartenumsatz, einem Bon von 18 Euro und 10 Prozent Kreditkarten liegen die Anbieter mit veröffentlichten Preisen zwischen rund 28 und 45 Euro im Monat. Bei individuellen Konditionen hilft nur ein schriftliches Angebot mit Ihren Zahlen.
Am einfachsten über einen QR-Code, der zu einer Zahlungsseite führt. Kundinnen bezahlen mit dem eigenen Smartphone, etwa über PayPal-QR-Codes bei Zettle oder QR Code Payment bei VR Payment.
Bei 3.000 Euro Kartenumsatz im Monat macht eine Miete einen großen Teil der Kosten aus. Im Rechenbeispiel liegen Tarife mit und ohne Miete nah beieinander, ohne Monatsgebühr bleiben Sie in schwachen Monaten aber flexibel.
Mit Tap to Pay auf dem Smartphone oder einem kleinen mobilen Gerät. SumUp, Viva.com und Mollie bieten Tap to Pay, VR PayMe und ZahlungsWERK funktionieren auf Android ohne Zusatzgerät.
Bei Tarifen ohne Monatsgebühr nur die Gebühren auf tatsächliche Umsätze. Mietterminals laufen dagegen weiter, bei ZahlungsWERK mindestens 12,50 Euro im Monat.
Ja, Mollie bietet Onlinezahlungen im selben Dashboard wie die Ladenzahlungen, Viva.com Zahlungslinks und Onlinezahlungen, VR Payment Plugins für gängige Shopsysteme.
Keiner der Anbieter in diesem Vergleich nennt Hofläden ausdrücklich. Die Auswahl beruht auf Lösungen für Theke, Wochenmarkt und Selbstbedienung ohne hohe Fixkosten.
Derzeit grundsätzlich ja, sofern Ihr Vertrag mit dem Zahlungsanbieter das zulässt und der Hinweis gut sichtbar ist. Die Pläne der Bundesregierung für eine Pflicht zur digitalen Bezahlmöglichkeit sehen allerdings vor, dass Mindestbeträge künftig nicht mehr erlaubt sein sollen.
Nein. Für girocard, Debit- und Kreditkarten von Verbraucherinnen und Verbrauchern sind Aufschläge nach Paragraf 270a BGB verboten. Kalkulieren Sie die Gebühren deshalb in Ihre Preise ein.
Kartenzahlung im Foodtruck und am Marktstand. Mobile Terminals, Tap to Pay und Gebühren im Rechenbeispiel.
Kartenzahlung im Einzelhandel. Terminals mit Beleg, Kassenanbindung, girocard und Gebühren im Rechenbeispiel.
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Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Zahlungsanbieter Experten ist. Bilder der Terminals stammen von den jeweiligen Anbietern, Bilder zur Branche sind redaktionelle Symbolbilder. Rechtliche und steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.