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PIN-Pad für die Kartenzahlung an der Kasse

Ein PIN-Pad ist ein Kartenterminal, das ganz auf die Kundschaft ausgerichtet ist und von der Kasse gesteuert wird. Die Kundin sieht den Betrag auf dem Kundendisplay, hält Karte oder Smartphone an das Gerät und gibt bei Bedarf ihre PIN ein, während das Personal an der Kasse weiterarbeitet. PIN-Pads stehen typischerweise an Supermarktkassen, in Filialen und überall dort, wo viele Zahlungen schnell hintereinander laufen. Anders als ein eigenständiges Terminal hat ein PIN-Pad meist keinen eigenen Drucker und keine Händlerbedienung.

PIN-Pad für die Kartenzahlung an der Kasse

Auf einen Blick

Was ein PIN-Pad von anderen Terminals unterscheidet

Ein klassisches Terminal bedient das Personal, dreht es zur Kundin und nimmt es wieder zurück. Beim PIN-Pad ist die Rollenverteilung fest. Das Gerät steht dauerhaft auf der Kundenseite des Tresens, die Kasse übergibt den Betrag, und die Kundin erledigt die Zahlung selbst. Händlerfunktionen wie Storno, Gutschrift oder Kassenschnitt laufen über die Kassensoftware. Technisch steckt im PIN-Pad derselbe zertifizierte Kartenleser wie in einem Ladenterminal.

Kundendisplay

Farbdisplay, oft als Touchscreen, zeigt Betrag, Hinweise und auf Wunsch eine Trinkgeldauswahl.

PIN-Pad für die Kartenzahlung an der Kasse im Einsatz

Schneller kassieren an der Theke

Der größte Vorteil zeigt sich bei hoher Taktung. Weil das PIN-Pad fest vor der Kundin steht, entfällt das Hin- und Herreichen des Geräts. Die Kundin kann ihre Karte schon vorhalten, während noch gescannt wird, und das Personal bleibt an der Kasse. Das macht PIN-Pads zur üblichen Lösung im Supermarkt und in Filialbetrieben.

Ein Beispiel ist das Ingenico Lane/5000. Laut Hersteller hat es ein 3,5 Zoll großes Farbdisplay, ist nach dem Sicherheitsstandard PCI PTS zertifiziert und für den intensiven Einsatz im Handel gebaut, optional mit Kamera für QR-Codes, Sichtschutz und Diebstahlsicherung.

Stärken und Grenzen im Überblick

Passt gut, wenn

Weniger geeignet, wenn

Für welche Betriebe es sich eignet

PIN-Pads passen zu Betrieben mit fest installierter Kasse und vielen Kundinnen und Kunden am Tag.

PIN-Pads und Kassenterminals ausgewählter Anbieter

Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer soweit angegeben. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.

AnbieterGerätKosten laut AnbieterHinweis
AdyenVerifone-Terminals und Android-GerätePreise nicht veröffentlicht, Interchange++ plus 0,11 Euro je ZahlungIntegration in Kassensysteme
FiservPad Next und weitere stationäre TerminalsKauf und Miete auf AnfrageLaufzeit laut AGB mindestens 48 Monate
POS PaymentMietgeräte von Worldline, Ingenico, Verifone und CCVMiete ab 10,50 Euro im Monat, girocard 0,2 Prozent plus 0,02 EuroAnbindung je nach Gerät per ZVT, O.P.I. oder elPay
VR PaymentIngenico Lane/5000 und Verifone P630 im SortimentFixpreispakete ab 19,90 Euro mit V400c, andere Modelle ab 3,90 Euro im Monat zusätzlichohne Transaktionsentgelt im Paketvolumen
ZahlungsWERKVerifone P630 oder V400c12,50 Euro Miete im Monat, 0,69 Prozent auf girocard, Visa und Mastercard36 Monate Laufzeit

PIN-Pad, Kassenterminal oder Smart Terminal

Die drei Bauformen lösen dieselbe Aufgabe auf unterschiedliche Weise. Das PIN-Pad lohnt sich vor allem mit einer leistungsfähigen Kasse. Wer ohne Kasse auskommt, ist mit einem stationären Kartenterminal oder einem Smart Terminal besser bedient.

MerkmalPIN-PadStationäres TerminalSmart Terminal
BedienungKundin, die Kasse steuertPersonal und KundinPersonal per App
Belegdruckermeist neinoft jaoft ja
Kasse nötigjaneinKassen-App auf dem Gerät
Typischer EinsatzSupermarkt und FilialeLaden und PraxisCafé, Markt und Tisch

Was das Kundendisplay bei der Kartenzahlung leistet

Das Display ist die Schnittstelle zur Kundschaft. Je nach Gerät und Kassensoftware zeigt es mehr als nur den Betrag. Gerade bei großen Touchscreens lässt sich der Bezahlvorgang so verständlicher gestalten, ohne dass das Personal erklären muss.

Sicherheit und Platzierung am Kassenplatz

PIN-Pads sind nach dem Sicherheitsstandard PCI PTS zertifiziert und verschlüsseln die PIN direkt bei der Eingabe. Wichtig ist trotzdem der Aufstellort. Das Gerät sollte für die Kundin gut erreichbar sein, die Tastatur darf weder von Kameras noch von Wartenden einsehbar sein. Ein Sichtschutz und eine Halterung mit Diebstahlsicherung gehören deshalb zur Grundausstattung. Was der Standard für Ihren Betrieb bedeutet, erklärt der Ratgeber zu PCI DSS. Halterungen und Ständer finden Sie unter Kartenterminal Zubehör.

Darauf sollten Sie achten

Halterung einplanen

Ein PIN-Pad sollte für die Kundin bequem erreichbar und vor fremden Blicken geschützt stehen. Eine schwenkbare Halterung erleichtert das und schützt zugleich vor Diebstahl.

PIN-Pad für Ihre Kasse finden

Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zu PIN-Pads

Ein PIN-Pad ist ein Kartenterminal für die Kundenseite der Kasse. Es hat ein Kundendisplay, eine Tastatur für die PIN und einen Kartenleser für Chip und kontaktlose Zahlungen. Gesteuert wird es von der Kasse, die den Betrag übergibt und das Ergebnis zurückbekommt.

Ein PIN-Pad lohnt sich, wenn an einer festen Kasse viele Kundinnen und Kunden mit Karte bezahlen. Das Gerät steht dauerhaft vor der Kundschaft, das Personal muss es nicht reichen, und die Zahlung startet automatisch mit dem Betrag aus der Kasse.

Mindestens den Betrag und den Status der Zahlung, dazu die Aufforderung zur PIN-Eingabe. Je nach Gerät und Kasse kommen eine Trinkgeldauswahl, Hinweise bei Ablehnung oder die Wahl der Zahlart hinzu.

In der Regel nicht sinnvoll. Ein PIN-Pad hat meist keine eigene Händlerbedienung und erwartet den Betrag von einer Kasse. Ohne Kasse ist ein stationäres oder mobiles Kartenterminal die bessere Wahl.

PIN-Pads werden meist gemietet. Veröffentlichte Mietpreise für kassenfähige Geräte liegen ab rund 12,50 Euro im Monat, bei Paketangeboten kosten Zusatzmodelle teils ab 3,90 Euro im Monat extra. Hinzu kommen die Gebühren je Zahlung.

Nein. Kontaktlose Zahlungen sind in der Regel bis 50 Euro ohne PIN möglich. Nach mehreren kontaktlosen Zahlungen in Folge oder ab einer Summe von 150 Euro verlangt die Bank wieder eine PIN, bei Wallets erfolgt die Freigabe meist am Smartphone.

Ja. PIN-Pads sind nach PCI PTS zertifiziert, verschlüsseln die PIN bei der Eingabe und erkennen Manipulationen am Gehäuse. Ergänzend sollten Sie auf einen Sichtschutz und einen geschützten Aufstellort achten.

Passend dazu

Transparenzhinweis

Angaben zu Geräten und Preisen beruhen auf Anbieterangaben, Herstellerangaben von Ingenico und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer soweit angegeben. Die Nennung eines Anbieters oder Herstellers ist keine Empfehlung.