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Kartenzahlung im Museum 2026, 7 Anbieter im Vergleich

Museen verkaufen Eintritt, Führungen, Shopartikel und oft Kaffee und Kuchen. Besucher aus dem Ausland zahlen häufig mit Kreditkarte oder Smartphone. Wir vergleichen sieben Anbieter für Kasse, Museumsshop und Onlinetickets anhand veröffentlichter Konditionen.

Kartenzahlung im Museum

Museum auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

Sieben Anbieter für Museen im Vergleich

Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die zweite Spalte zeigt, ob der Anbieter Museen selbst als Zielgruppe nennt.

AnbieterFür Museen ausgewiesenGebühr laut AnbieterTerminal abAuszahlung
Elavonnicht ausdrücklichgirocard 0,214 % plus 0,03 EuroMiete ab 18 Euro im Monatnächster Tag
flatpaynicht ausdrücklich1,39 %, ab 200.000 Euro 0,99 %0 Euro bei Mindestumsatztäglich
Mollienicht ausdrücklich1,50 %, Pro 0,85 % plus 0,10 Euro95 Euro Kauf5 Auszahlungen im Monat kostenlos
Stripe Terminalnicht ausdrücklich1,4 % plus 0,10 Euro59 Euro Kaufnach 3 Werktagen
SumUpnicht ausdrücklich1,39 %, im Abo 0,79 %34 Euro KaufFolgetag, auch am Wochenende
Unzernicht ausdrücklich1,29 % beim POS GoMiete ab 0 Euro im Monatnicht veröffentlicht
Viva.comnicht ausdrücklichDebit 0,85 %, Kredit 1,69 %49 Euro Kaufsofort, an 365 Tagen

Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer nach Anbieterangaben, soweit nicht anders angegeben. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.

Funktionen für Museen im direkten Vergleich

Welche branchentypischen Funktionen die Anbieter nach eigenen Angaben mitbringen. Nicht dokumentiert heißt, dass wir dazu keine belastbare Angabe gefunden haben.

AnbieterOnlinezahlung oder ZahlungslinkWährungsumrechnung DCCMobiles TerminalgirocardFixbetrag je ZahlungLaufzeit
Elavonjajajaja0,03 Euro bei girocard36 Monate
flatpayjanicht dokumentiertnicht dokumentiertnicht dokumentiertkeinerjederzeit kündbar
Molliejanicht dokumentiertja, 350 Euronicht dokumentiertnur im Pro-Plannicht veröffentlicht
Stripe Terminaljanicht dokumentiertjaja0,10 Euronicht veröffentlicht
SumUpjanicht dokumentiertjajakeinerkeine Bindung
Unzerjanicht dokumentiertja, MOVE/5000nicht dokumentiertje nach Paketnicht veröffentlicht
Viva.comja, Zahlungslinksnicht dokumentiertnicht dokumentiertjaDebit mindestens 0,03 Euronicht veröffentlicht

Welcher Anbieter zu welchem Betrieb passt

Die Zuordnung beruht auf den dokumentierten Leistungen und Vertragsmodellen der Anbieter. Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Bewertung.

Kleines Museum mit einer Kasse

Ein Kaufgerät ohne Monatsgebühr an der Kasse, Shop und Eintritt über dasselbe Gerät.

Passende Kandidaten flatpay, SumUp

Museum mit Onlinetickets

Ein Anbieter für Ticketshop und Kasse, damit alle Umsätze in einem Konto landen.

Passende Kandidaten Mollie, Stripe Terminal, Viva.com

Haus mit vielen internationalen Gästen

Faire Kreditkartensätze und Währungsumrechnung sind hier wichtig.

Passende Kandidaten Elavon, flatpay

Museum mit Shop und Café

Kasse und Terminal aus einer Hand für mehrere Verkaufsstellen.

Passende Kandidaten SumUp, Unzer, Viva.com

Die Anbieter für Museen im Einzelnen

Was die Anbieter im Alltag eines Betriebs leisten, wo ihre Stärken liegen und wo Sie genauer hinsehen sollten.

Elavon für Museen

Elavon ist auf internationale Kartenakzeptanz ausgerichtet und bietet dynamische Währungsumrechnung für Gäste aus dem Ausland. Nach dem Programmjahr gelten 0,99 Prozent plus 0,01 Euro für Kreditkarten und 0,214 Prozent plus 0,03 Euro für girocard. Onlinezahlungen laufen über eigene Gateways. Elavon nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn viele internationale Besucher kommen und Sie eine Laufzeit von 36 Monaten akzeptieren.

flatpay für Museen

flatpay berechnet 1,39 Prozent für alle Kartentypen. Für Museen mit hohem Kreditkartenanteil ist der Einheitssatz einfach zu planen, weil Kreditkarten nicht teurer sind als girocard. Monatsgebühr und Terminalmiete fallen nicht an. flatpay nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn Sie einen festen Satz für alle Karten ohne Fixkosten wollen.

Mollie für Museen

Mollie hat Onlinezahlungen als Kernprodukt und führt den Ticketshop und die Kasse vor Ort in einem Dashboard zusammen. Tap to Pay läuft auf iPhone und Android, etwa für Führungen. Pay-as-you-go kostet 1,50 Prozent ohne Monatsgebühr. Mollie nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn Sie Onlinetickets über Mollie verkaufen und die Kasse dazunehmen wollen.

Stripe Terminal für Museen

Stripe verbindet Online- und Präsenzzahlungen in einem Konto und lässt sich in Ticketsysteme integrieren. Für Museen mit eigenem Ticketshop ist das praktisch. Karten von außerhalb des EWR kosten allerdings 2,9 Prozent. Stripe Terminal nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn Ihr Ticketsystem Stripe bereits nutzt und Sie Präsenzzahlungen ergänzen wollen.

SumUp für Museen

SumUp eignet sich für kleine Museen und Heimatmuseen ohne eigenes Ticketsystem. Kaufgeräte ab 34 Euro, Tap to Pay für Veranstaltungen und Onlinezahlungen über dasselbe Konto. Firmen- und Nicht-EWR-Karten kosten 1,39 Prozent. SumUp nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn Sie ein kleines Haus ohne angebundene Kasse betreiben.

Unzer für Museen

Unzer bündelt Kasse, Terminal und Onlinezahlung bei einem Anbieter mit Sitz in Berlin. Für Museen mit Shop und Café ist die Kombination aus iPad-Kasse und Kartenzahlung interessant. Die Datenhaltung erfolgt laut Anbieter in deutschen Rechenzentren. Unzer nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn Sie Shop, Café und Onlinezahlung über einen deutschen Anbieter bündeln wollen.

Viva.com für Museen

Viva.com bietet Terminals, Tap on Phone und Zahlungslinks mit Sofortauszahlung. Debitkarten kosten 0,85 Prozent, inländische Kreditkarten 1,69 Prozent, für Nicht-EWR-Karten kommen laut Anbieter 0,40 Prozent dazu. Über mehr als 450 Kassenpartner ist eine Anbindung möglich. Viva.com nennt Museen nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Leistungen passen aber zum typischen Bedarf.

Stärken für Museen

Genauer hinsehen

Passt, wenn Wenn Sie viele heimische Debitkarten haben und eine flexible Gerätewahl suchen.

Was Kartenzahlung für Museen können sollte

Was es kostet

Das Beispiel geht von 6.000 Euro Kartenumsatz im Monat und einem typischen Bon von 18 Euro aus. Das sind rund 333 Zahlungen, davon 40 Prozent mit Kreditkarte und der Rest mit girocard oder Debitkarte. Gerechnet wird nur mit den veröffentlichten Gebühren laut Anbieter, Stand Oktober 2026, ohne Umsatzsteuer und ohne Kaufpreis für Geräte. Eine Terminalmiete ist enthalten, wo der Anbieter sie veröffentlicht.

Bei SumUp und Viva.com gilt die Annahme, dass alle Karten Verbraucherkarten aus dem EWR sind. Firmenkarten, American Express und Karten von außerhalb des EWR kosten dort mehr. Bei Aktions- und Programmpreisen gelten die veröffentlichten Sätze nur unter den jeweiligen Bedingungen und mit längerer Laufzeit.

In diesem Beispiel liegen die geschätzten Monatskosten zwischen rund 56,80 und 117,33 Euro. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot mit Ihren eigenen Zahlen.

AnbieterGebührenmodellGeschätzte Monatskosten bei 6.000 Euro
Elavongirocard 0,214 % plus 0,03 Euro, Kredit 0,99 % plus 0,01 Euro, Miete 18 Euroca. 56,80 Euro nach dem Programmjahr
flatpay1,39 % für alle Kartenca. 83,40 Euro
MolliePay-as-you-go, 1,50 %ca. 90,00 Euro
Stripe1,4 % plus 0,10 Euro je Zahlungca. 117,33 Euro
SumUpZahlungen Plus, 19 Euro im Monat und 0,79 %ca. 66,40 Euro
UnzerPOS Go, 1,29 %ca. 77,40 Euro
Viva.comDebit 0,85 %, mindestens 0,03 Euro, Kredit 1,69 %ca. 71,16 Euro

Stand Oktober 2026, nach Anbieterangaben und Marktpreisen. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.

Vorgaben für die Kartenzahlung

Ausländische Karten

Für Karten von außerhalb des EWR verlangen viele Anbieter Aufschläge. Bei vielen internationalen Gästen kann ein Einheitssatz oder ein Anbieter mit niedrigem Kreditsatz günstiger sein.

So finden Sie den passenden Anbieter

Kosten richtig vergleichen

Neben dem Prozentsatz je Zahlung zählen Monatsgebühr, Terminal, Laufzeit, Auszahlung und Gebühren für Firmenkarten. Rechnen Sie mit Ihrem echten Monatsumsatz.

Kartenzahlung für Museen finden

Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.

Kartenzahlung im Museum für Eintritt, Shop und Café

Museen haben einen ungewöhnlich hohen Anteil an Kreditkarten. Touristen, Schulklassen mit Lehrkräften und Familien zahlen Eintritt, Führung und Shopartikel oft mit Karte oder Smartphone. Im Beispiel mit 6.000 Euro Kartenumsatz rechnen wir mit 40 Prozent Kreditkarten, deutlich mehr als im Einzelhandel.

Kreditkarten und Karten aus dem Ausland

Bei einem hohen Kreditkartenanteil zählt der Kreditsatz mehr als der Debitsatz. Einheitssätze wie bei flatpay gelten für alle Karten gleich. Elavon nennt 0,99 Prozent plus 0,01 Euro für Kreditkarten nach dem Programmjahr. Für Karten von außerhalb des EWR verlangen viele Anbieter Aufschläge, Stripe etwa 2,9 Prozent, Viva.com 0,40 Prozent zusätzlich.

Onlinetickets und Zeitfenster

Viele Museen verkaufen Tickets mit Zeitfenster online. Das entlastet die Kasse am Wochenende und macht Besucherströme planbar. Mollie, Stripe, Viva.com und Unzer bieten Onlinezahlungen und Terminals aus einer Hand. Prüfen Sie, welche Zahlungsanbieter Ihr Ticketsystem unterstützt.

Shop, Café und Veranstaltungen

Museumsshop und Café können dasselbe Terminal nutzen, wenn sie nah beieinander liegen. Für Abendveranstaltungen oder Führungen außerhalb ist ein mobiles Gerät oder Tap to Pay praktisch.

Träger und Vergabe

Viele Museen gehören zu Kommunen, Stiftungen oder Vereinen. Dort gelten oft eigene Regeln für Verträge und Laufzeiten, manchmal auch Vergabevorgaben. Klären Sie früh, wer unterschreiben darf und ob eine lange Laufzeit zulässig ist. Anbieter ohne feste Bindung erleichtern einen Test, bevor eine größere Lösung ausgeschrieben wird.

Laufzeiten im Überblick

Ohne lange Bindung oder mit kurzer Kündigungsfrist arbeiten flatpay und SumUp. Eine feste Laufzeit nennt Elavon mit 36 Monaten. Bei Mollie, Stripe, Unzer und Viva.com ist die Laufzeit nicht veröffentlicht, hier sollten Sie vor der Unterschrift nachfragen. Eine lange Laufzeit ist nicht automatisch schlecht, wenn der Satz dafür niedrig ist und Service enthalten ist. Sie passt aber nur, wenn der Betrieb am Standort sicher weiterläuft.

Wann das Geld ankommt

Sofort, täglich oder spätestens am nächsten Tag zahlen laut eigenen Angaben Elavon, flatpay, SumUp und Viva.com aus. Etwas länger dauert es bei Stripe mit 3 Werktagen. Bei Mollie und Unzer hängt der Rhythmus vom Vertrag ab oder ist nicht im Detail veröffentlicht. Für die Liquidität ist das oft wichtiger als ein Zehntelprozentpunkt beim Satz.

Was das Rechenbeispiel zeigt

Bei 6.000 Euro Kartenumsatz und rund 333 Zahlungen im Monat liegt im Beispiel Elavon mit rund 56,80 Euro am unteren Ende, Stripe mit rund 117,33 Euro am oberen Ende. Das ist keine Rangliste, denn Laufzeit, Service, Auszahlung und Geräte unterscheiden sich deutlich. Rechnen Sie das Beispiel mit Ihren eigenen Zahlen nach und fragen Sie bei Miet- und Aktionsmodellen immer nach den Kosten nach Ablauf der Aktion.

Fragen zur Kartenzahlung für Museen

Im Rechenbeispiel mit 6.000 Euro Kartenumsatz im Monat und einem typischen Bon von 18 Euro liegen die geschätzten Kosten der verglichenen Anbieter zwischen rund 56,80 und 117,33 Euro im Monat. Eingerechnet sind veröffentlichte Monatsgebühren, Mieten und Fixbeträge, nicht aber Kaufgeräte. Entscheidend sind Ihr eigener Umsatz, die Bonhöhe und der Anteil an Kreditkarten.

Das hängt vom Anbieter ab. flatpay und SumUp rechnen alle Karten mit 1,39 Prozent ab, Stripe verlangt für Nicht-EWR-Karten 2,9 Prozent, Viva.com 0,40 Prozent Aufschlag.

Ausländische Gäste können am Terminal in ihrer Heimatwährung zahlen. Elavon bietet diese Funktion ausdrücklich an, sie ist für Gäste freiwillig.

Nicht unbedingt. Mollie, Stripe, Viva.com, Unzer und SumUp bieten Online- und Präsenzzahlungen aus einer Hand. Entscheidend ist, welche Anbieter Ihr Ticketsystem unterstützt.

Ja, wenn sie räumlich nah sind. Für eine getrennte Auswertung sollten Shop und Café aber in der Kasse als eigene Bereiche geführt werden.

Ein mobiles Terminal oder Tap to Pay auf dem Smartphone. SumUp, Mollie, Stripe und Viva.com bieten Tap to Pay an.

Nein, keiner der verglichenen Anbieter nennt Museen als Zielgruppe. Die Auswahl beruht auf Funktionen wie Onlinezahlung, Kreditkartensätzen und Geräten für Veranstaltungen.

Derzeit grundsätzlich ja, sofern Ihr Vertrag mit dem Zahlungsanbieter das zulässt und der Hinweis gut sichtbar ist. Die Pläne der Bundesregierung für eine Pflicht zur digitalen Bezahlmöglichkeit sehen allerdings vor, dass Mindestbeträge künftig nicht mehr erlaubt sein sollen.

Nein. Für girocard, Debit- und Kreditkarten von Verbraucherinnen und Verbrauchern sind Aufschläge nach Paragraf 270a BGB verboten. Die Kosten der Kartenzahlung gehören deshalb in die Preiskalkulation.

Passend für Museen

Transparenzhinweis

Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Zahlungsanbieter Experten ist. Bilder der Terminals stammen von den jeweiligen Anbietern, Bilder zur Branche sind redaktionelle Symbolbilder. Rechtliche und steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.